Zur Elbe bei Dresden (Bild 46) Zur GesamtdarstellungZur zugehörigen InfoseiteZur zugehörigen Wanderkarte
   
August der Starke ließ das Taschenbergpalais neben dem Residenzschloss, auf dem Gelände von sieben ehemaligen Bürgergrundstücken, als Wohnsitz für seine berühmte Mätresse Gräfin Cosel bauen. Wegen der anfangs orientalischen Einrichtung hieß dieser barocke Prunkbau ursprünglich Türkisches Haus. Der spätere Name "Taschenbergpalais" erinnert an den Taschenberg, den kleinen Hügel am Elbufer, auf dem das Residenzschloss errichtet wurde. Die Bombenangriffe im Februar 1945 ließen vom Taschenbergpalais nur einige Mauerreste zurück, die bis Ende der 1980er Jahre nahezu unverändert blieben. Im Jahr 1995 endete der 1993 begonnene, etwa 260 Mio. DM teure originalgetreue Wiederaufbau des Gebäudes als Grand-Hotel Kempinski nach den Originalplänen Pöppelmanns (Quelle).