Zur Elbe bei Dresden (Informationen 1/4 zu Bild 13) Zum Verzeichnis der Informationenzum Bild zurück
   
Aussenansicht des Kronentors am Dresdner Zwinger, Aufnahmedatum unbekannt, vielleicht um 1956 [bildindex]. Bei den Bombenangriffen im Februar 1945 fiel der (gerade erst restaurierte) Zwinger ebenso wie die gesamte Innenstadt Dresdens in Schutt und Asche. Sprengbomben zerstörten den Nordwestflügel der Gemäldegalerie und den Wallpavillon. Die Pavillons und Galerien brannten aus. Die kostbaren Deckenmalereien Silvestres und Fehlings gingen unwiederbringlich verloren. Nur das geschützt gelegene Nymphenbad blieb weitgehend verschont. Noch im Sommer 1945 begann die Sicherung der Ruine und die Bergung wertvoller Bauteile, nachdem die Sowjetarmee das Gelände zunächst von verbliebenen Sprengkörpern beräumt hatte. Eine schlichte Tafel am Nordeingang der Gemäldegalerie gibt noch heute bekannt: "Das Museum wurde geprüft - keine Minen - Chanutin." (Quelle)