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Das Hygiene-Museum in der Pirnaischen Vorstadt ist der Start des Rundgangs. Der Pharmazeut Karl August Lingner, der durch sein Odol-Mundwasser bekannt und wohlhabend geworden war, hatte im Jahr 1912 das Deutsche Hygienemuseum geggründet. Das Museumsgebäude wurde schließlich im Jahr 1930 anlässlich der II. Internationalen Hygiene-Ausstellung in Dresden eröffnet. Es war einer der bedeutendsten deutschen Museums-Neubauten in der Zeit der Weimarer Republik. In der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 wurde das Museum als Propaganda Zentrum für Rassenlehre missbraucht. Nach dem Krieg standen zunächst solche Themen wie Unterernährung, Seuchengefahr und mangelnde medizinische Versorgung im Mittelpunkt der Arbeit. Ab 1949 widmete sich das Hygienemuseum der Gesundheitserziehung in der DDR (Quelle).