Zu den Adonishängen (Bild 4) Zur GesamtdarstellungZur zugehörigen InfoseiteZur zugehörigen Wanderkarte
   
»Das Frühling-Adonisröschen ist eine schon in der Vergangenheit stark beachtete Blume gewesen. Sumer, Hethiter, Germanen, Slawen und nordamerikanische Indianer sahen in ihr das Symbol des kommenden Frühlings. So verwundert es nicht, daß sich um das Adonisröschen eine Reihe von Sagen ranken. Die bekannteste unter ihnen ist die griechische Sage von Adonis und Aphrodite. Adonis, der Sohn des zypriotischen Königs Kinyras, war von vollendeter Schönheit. Deshalb suchte ihn sich die Liebesgöttin Aphrodite zum Geliebten aus. Ihre Liebe war groß und innig, bis Adonis eines Tages auf der Jagd durch einen Eber tödlich verletzt wurde. Daraufhin wurde er in das Totenreich des Hades entführt. Dorthin konnte ihm Aphrodite jedoch nicht folgen. Ihr Wehklagen um den Geliebten erbarmten Göttervater Zeus und er befahl seinem Bruder Hades, dem Herrscher der Unterwelt, Adonis jedes Frühjahr für sechs Monate auf die Erde zu entlassen« (Quelle).