Zum Klostersee bei Lehnin (Bild 6) Zur GesamtdarstellungZur zugehörigen InfoseiteZur zugehörigen Wanderkarte
   
»Das Kornhaus wurde Mitte des 14. Jahrhunderts in schlichter Backsteinbauweise als Speicher für Ernteerträge und -abgaben gebaut. Ehemals als dreischiffiger Hallenbau angelegt, blieb nach Umbauten im späten 16. Jahrhundert nur noch der imposante Mittelbau mit neun zugesetzten aber noch erkennbaren Spitzbogenarkaden bestehen. Die noch sichtbare Größe des Kornspeichers verweist auf die reichen Einkünfte des Klosters aus dem Besitz von 64 Dörfern, Seen, Havelfischereien und Wäldern. Neben dem Ackerbau ist auch die Ausbreitung der Weinkultur den Zisterziensern zu danken. Die Anlage der Weinberge bei Lehnin, Werder und Potsdam und damit der Beginn einer Obstkultur ging vom Kloster Lehnin aus. In den Jahren 1996-98 wurden der Dachstuhl und die Giebelwände gesichert. Als zukünftige Nutzung ist an ein Café / Restaurant mit Außenterrasse an der Südseite gedacht. Im Dachstuhl ist Platz für Wechselausstellungen und Konzerte. Derzeitig bieten wir Ihnen Ausstellungen im Elisabethhaus und im Krankenhaus.« (Quelle)