Zum Klostersee bei Lehnin (Bild 2) Zur GesamtdarstellungZur zugehörigen InfoseiteZur zugehörigen Wanderkarte
   
Der Turm der ehemaligen Klosterkirche ist gegenüber dem Stand 1945 verkürzt und die Turmuhr in den Sockel heruntergsetzt. »Die Klosteranlage wurde bis ca. 1260 fertiggestellt und die Kirche als eine kreuzförmige Pfeilerbasilika gebaut. Aus einem Bücherverzeichnis geht 1514 hervor, dass das Kloster Lehnin über 986 Schriften vefügt. Im Zuge der Reformation wurde auch das Kloster Lehnin 1542 säkularisiert. Der Klosterbesitz (u.a. 64 Dörfer) fiel an den damaligen Kurfürsten Joachim II. Im 17. Jahrhundert entdeckten der Große Kurfürst und seine erste Gemahlin Kurfürstin Luise-Henriette von Oranien Lehnin. Der Große Kurfürst ließ das bereits verfallene Konversengebäude zu einem Jagdschloss ausbauen. Die Kurfürstin Luise-Henriette von Oranien hielt sich im Sommer oft in Lehnin auf und verstarb hier 1667