Zur Havel bei Glienicke (Bild 2) Zur GesamtdarstellungZur zugehörigen InfoseiteZur zugehörigen Wanderkarte
   
Der sog. Klosterhof, 1850 von Ferdinand v. Arnim erbaut. Einem fast fensterlosen Bau von kubischer Gestalt, ist eine Art von Vorhof mit Eisengittern und kleinen, offenen Seitenhallen vorgelagert. In ihm steht vor dem, in reichen gotischen Formen gehaltenen Eingangsportal, eine hohe Säule mit dem Löwen von San Marco, Venedig. Prinz Carl hatte in Venedig Bogenstellungen auf Doppelsäulen aus einem 1810 aufgehobenen Karthäuserkloster erworben, die v. Armin für den Kreuzgang um den kleinen quadratischen Gartenhof verwendete. Die Mitte der Rückwand des Klosterhofes nimmt eine Art überhöhte, halbrunde Altarnische ein, deren Rückwand neben Säulen, Mosaiken und Reliefplatten den marmornen Wandsarkophag des italienischen Philosophen Pietro d`Abano (1250-1316) zeigt. Er stammt aus der Grabeskirche des heiligen Antonius in Padua (Quelle).